Aktuelles
CSU-Ortshauptversammlung besucht
Am Do, 27. April 2017 fand abends ab 20:00 Uhr die Jahreshauptversammlung (...) weiter >>
 
Stiftungsrat der Max-Swoboda-Stiftung tagte
Am Di, 25. April 2017 tagte abends ab 17:30 Uhr in einer gemeinsamen (...) weiter >>
 
Caddy dem Pflegeheim gespendet
Am Di, 25. April 2017 fand um 17:30 Uhr - also unmittelbar (...) weiter >>
 
Landschaftspflegeverband tagte
Am Di, 25. April 2017 fand um 14:00 Uhr im Hotel "Krone" (...) weiter >>
 
Beiratssitzung Golfplatz besucht
Am Fr, 21. April 2017 fand mittags zwischen 11:00 Uhr und 13:00 (...) weiter >>
 
B├╝rgerversammlung geleitet
Am Do, 20. April 2017 fand abends um 20:00 Uhr im Saal des Gasthauses (...) weiter >>
 


Thomas Eigstler w├╝nscht Ihnen einen guten Start in dem Mai!

Vielen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß beim Durchklicken dieser Seiten!


Welche Aufgaben hat denn ein B├╝rgermeister?

Die Bürgerschaft erwartet eine perfekt funktionierende Gemeinde mit einem Serviceangebot rund um die Uhr, ausreichende Kinderbetreuungsplätze mit hochqualifiziertem Personal, ein Bildungs- und Kulturangebot für Jung und Alt, eine Infrastruktur mit Angeboten zur Kommunikation, Sport und Erholung und eine umfassende Bürgerinformation zu allen aktuellen Themen.

Der Bürgermeister hat daraus die Aufgabe, als Vordenker für alle aktuellen kommunalrechtlichen Themen Bescheid zu wissen, als Außenminister der Gemeinde für die entsprechenden Rahmenbedingungen Sorge zu tragen, als Chef der Verwaltung trägt er die Verantwortung, dass die Mitarbeiter hochmotivierte Dienstleister sind, und als Vorsitzender im Marktgemeinderat sollte er das Gremium auf die gemeinsamen Ziele einschwören.

In vielen Gemeinden mit einer dünnen Personaldecke kommt dabei dem Bürgermeister als Rathauschef die Hauptarbeit zu, so auch in Wiggensbach!

Was macht denn eigentlich ein B├╝rgermeister?

Was sollte ein Bürgermeister alles können?

"Er muss Beichtvater und Psychotherapeut sein, er muss gerissener Immobilienmakler und Rosshändler im besten Sinne sein, er muss zuhören können, ausgleichen, Verantwortung tragen und delegieren. Am besten sind wir Jurist, Pädagoge, Alleinunterhalter, Psychiater, Wirtschaftsprüfer, Manager, auch Vater und Mutter, bisweilen auch Volkstribun.
Ich sag' Euch eines, Freunde! Der Wolpertinger ist keine Legende. Er ist keine Legende, denn er lebt! Wir Bürgermeister sind die fleischgewordenen Wolpertinger der Politik!"

Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetags, zitiert in der Festrede zum Jubiläum 100 Jahre Bayerischer Gemeindetag am 28. März 2012 seinen Vorgänger und zieht daraus seine Schlüsse

Der Tausendsassa auf dem Chefsessel

"Was muss ein Bürgermeister alles können? Die Antwort ist ganz einfach: Am besten alles! Wohl kein anderes Amt und keiner anderer Beruf erfordern derart viele Qualifikationen, Passionen und natürliche Talente in einer Person wie das eines Bürgermeisters. Denn anders als die Politiker im Raumschiff Berlin, die monatelang über ein bestimmtes Thema debattieren, muss er sich Tag für Tag der Bürgerschaft stellen, sich an seinen Leistungen messen lassen.Diese haben die Bürger meist direkt vor der Nase - in Form von Schlaglöchern oder der Sanduhr auf dem Computerbildschirn. Gesunder Menschenverstand reicht aus, um zu erkennen, was die im Rathaus da wieder verzapft haben. Anders als in Berlin oder in der Bayerischen Staatskanzlei steht der erzürnte Bürger am nächsten Tag auf der Matte und stellt "seinen" Bürgrmeister zur Rede. Oder entfacht einen "shitstorm" im Internet. Das ist der Alltag der repräsentativen Demokratie.
Es lässt sich bereits erahnen, welches Anforderungsprofil an den Mann oder an die Frau im Rathaus gestellt wird. Dabei zählt zu den selbstverständlichen Voraussetzungen, dass er das, was er von anderen verlangt, zuerst einmal selbst vorlebt. Im Grund genommen ist ein Bürgermeister nichts anderes als ein Familienvorstand. Er hat ein leuchtendes Beispiel abzugeben für Redlichkeit, Wahrhaftigkeit, Bescheidenheit, Großzügigkeit, Gelassenheit, Leidenschaft, Gemeinschaftssinn, Menschlichkeit, Engagement, Opferbereitschaft, Toleranz. Respekt und Weitsicht. Kommt dann noch eine gehörige Portion Schlitzohrigkeit dazu, dann ist er fertig, der Tausendsassa. Manche der Tugenden sind auch noch gegensätzlicher Natur. So soll ein Bürgermeister einerseits Leidenschaft zeigen und andererseits Gelassenheit....

Dr. Jürgen Busse, ehemaliges geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetags, in der Verbandszeitschrift Nr. 2/2014, Seite 39

Downloads